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Analysen - Edelmetalle
12.10.2018
Gold (Wochenchart): Stabilisierungsversuch - Chartanalyse
HSBC Trinkaus & Burkhardt

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Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Seit dem zyklischen Tief von Mitte August bei 1.160 USD pendelt der Goldpreis in engen Grenzen um die Marke von 1.200 USD seitwärts, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Sieben der letzten acht Wochenkerzen seien dabei innerhalb der Schwankungsbreite der letzten dynamischen Verkaufskerze von Mitte August verblieben. Vor diesem Hintergrund würde ein Anstieg - per Wochenschlusskurs - über die letzten Wochenhochs bei 1.214 USD für ein erstes Stabilisierungsindiz sorgen. Aus charttechnischer Sicht wäre allerdings ein Spurt über das Widerstandsbündel bei rund 1.235 USD noch wünschenswerter. Auf diesem Niveau bilde der Abwärtstrend seit September 2011 (akt. bei 1.232 USD) zusammen mit der flach verlaufenden 200-Wochen-Linie (akt. bei 1.234 USD) sowie dem Tief vom Dezember 2017 (1.236 USD) die entscheidende Kumulationszone. Ein Sprung über diese Hürden würde die Perspektiven des Goldpreises deutlich aufhellen.

Rückenwind komme dabei von Seiten der quantitativen Indikatoren. Sowohl der kurzfristige RSI als auch der trendfolgende MACD hätten gerade neue Einstiegssignale generieren können. Um die diskutierte Stabilisierungschance nicht zu verspielen, gelte es in Zukunft, das o. g. Augusttief bei 1.160 USD nicht mehr zu unterschreiten. (12.10.2018/ac/a/m)


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