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Gold: Umfeld wird deutlich stärker von Inflation geprägt


10.06.2021 - 11:30:00 Uhr
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Heute richten sich die Augen des Marktes auf die Inflationsdaten in den USA, die um 14,30 Uhr unserer Zeit veröffentlich werden, so Markus Bußler von "Der Aktionär".

Volkswirte würden für den Monat Mai mit einem Sprung der Inflationsrate auf 4,7 Prozent rechnen. Im Vorfeld würden die Renditen der US-Staatsanleihen leicht anziehen, der Goldpreis (ISIN XC0009655157/ WKN 965515) hingegen stehe unter Druck. Ein Verhalten, das man auch schon kurz vor Bekanntgabe der Zahlen für den April habe beobachten können. Doch Bond-König Jeff Gundlach spreche davon, dass der Goldpreis deutlich steigen werde.

"Letztendlich denke ich, dass Gold viel höher steigen wird, wenn der Dollar fällt und Rohstoffe im Allgemeinen eine weitere bedeutende Etappe der Rally haben, die vor 15 Monaten begann", habe er in einem Webcast gesagt. Dieser Ausblick auf Gold basiere auf Gundlachs negativen Ausblick für den US-Dollar. "Der Dollar geht runter. Das ist der Dreh- und Angelpunkt für alles, glaube ich. Das ist also die wichtigste Sache", habe er gesagt. Nachdem der US-Dollar-Index in den letzten Jahren in der Nähe der niedrigen 90er Jahre gehandelt worden sei, befinde er sich an einem "kritischen Punkt", so Gundlach. Kurzfristig stehe Gundlach dem US-Dollar neutral gegenüber, aber langfristig schließe er nicht aus, dass der Index unter 70 fallen könnte.

Der US-Dollar sei charttechnisch angeschlagen. Und das nicht erst seit einigen Tagen. Zwar sei die Korrelation zwischen fallendem US-Dollar und einem steigenden Goldpreis alles andere als in Stein gemeißelt. Es habe auch Phasen gegeben, in denen Dollar und Gold gemeinsam nach oben marschiert seien. Doch grundsätzlich helfe natürlich ein schwächerer Dollar dem Goldpreis. Aber nach Ansicht des "Aktionär" dürfte der eigentliche mittelfristige Treiber hinter dem Goldpreis die Inflation sein, die Fahrt aufnehme. Anleger sollten sich für die kommenden Monate und vermutlich sogar Jahre auf ein Umfeld einstellen, das deutlich stärker von Inflation geprägt ist, so Markus Bußler von "Der Aktionär". (10.06.2021/ac/a/m)




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